20. Symposium der Deutschen TV-Plattform in Berlin

Zum 20. Mal lud die Deutsche TV-Plattform zum Symposium und stellte dabei den wachsenden Trend der integrierten Medienkommunikation in den Mittelpunkt. Neben Vorträgen von nationalen und internationalen Experten diskutierten die über 100 Teilnehmer beim 20. Symposium im Ludwig Erhard Haus in Berlin-Charlottenburg über „Integrierte Mediennutzung – Daheim und Unterwegs“. In einer Ausstellung demonstrierten sieben Unternehmen innovative Produkte und Dienste.
Digitaler Rundfunk, Mobilfunk und Internet werden auf Grundlage von Standards und Spezifikationen dynamisch weiterentwickelt. Immer mehr Verbraucher wollen die Vielfalt der Medien unabhängig von Ort, Zeit und Verbreitungsweg nutzen - ob zu Hause oder unterwegs. Vom „managen einer gewissen Unordnung“ und einem Bedarf an „Synchronisation“ sprach Gerhard Schaas, Vorsitzender der Deutschen TV-Plattform, bei der Eröffnung des 20. Symposiums des Vereins. Entscheidend seien nutzerfreundliche Lösungen in modernen Endgeräten, damit sich die Verbraucher in der scheinbar grenzenlosen Vernetzung nicht verirren.
In der vernetzten Welt, so Volker Steiner, Managing Director Eutelsat Deutschland, in seiner Keynote, erweist sich der Satellit „mit seiner Multitasking-Fähigkeit als effizientes Instrument vielfältiger Inhalte-Verteilung“. Welche Chancen, die neue Standards wie DVB-C2 für ein modernes Kabelnetz bieten, verdeutlichte Christoph Schaaf, Leiter Neue Technologien bei Kabel Deutschland. Jan Zöllner vom Institut für Nachrichtentechnik der TU Braunschweig schilderte die Vorzüge des weiterentwickelten terrestrischen Standards DVB-T2 sowie dessen Variante DVB-T2 lite für den mobilen Medienkonsum. Dass auch neue Mobilfunkstandards wie LTE (Long Term Evolution) beachtliche Kapazitäten für Bewegtbildübertragungen bieten, zeigte Jörg Huschke von Ericsson Germany auf. Vor- und Nachteile diverser Varianten der Video- und Fernseh-Verbreitung via Internet analysierte Prof. Thorsten Herfet von der Universität des Saarlandes und appellierte an alle Beteiligten, gerade für die IP-Verbreitung „gemeinsam noch effizientere Übertragungsverfahren“ zu entwickeln.














