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Arbeitsgruppe Ultra HD

Die Arbeitsgruppe Ultra HD wurde im Juli 2014 gegründet und knüpft an die erfolgreiche Arbeit der Projektgruppe HD3D (2012/2013) sowie ihrer Vorläufer-AGs (HDTV und Bildqualitätsverbesserung sowie 3D-HD-TV) an. Sie steht unter Leitung von Stephan Heimbecher (Sky Deutschland) und widmet sich neben der Markteinführung und Weiterentwicklung von Ultra HD im Speziellen auch ganz allgemein der Qualitätsverbesserung von Bild und Ton beim digitalen Fernsehen (Pressemitteilung). Dazu gehören ebenfalls neue Entwicklungen bei Bewegtbild wie Virtual Reality (VR) – selbst wenn es vermutlich noch dauern wird, bis dieser neue Trend das klassische lineare Fernsehen auf dem großen TV-Bildschirm massenmarkttauglich erreicht (Pressemitteilung).

Die Deutsche TV-Plattform – 1991 gegründet – hat sich von Beginn an intensiv mit hochauflösendem Fernsehen beschäftigt und einen wichtigen Beitrag zum Siegeszug von HDTV in Deutschland geleistet. Neben der Verständigung der Branche standen auch die Aufklärung und Information für den Endkunden im Mittelpunkt: durch unterschiedlichste Publikationen, eigene Veranstaltungen und ein Web-Special mit einem interaktiven Verbrauchertool. Das Engagement hat sich gelohnt: HDTV ist Mainstream im deutschen Fernsehalltag geworden. Zugleich kann das seit Ende 2010 eingeführte dreidimensionale Fernsehen (3DTV) nicht an den Erfolg von 3D im Kino anknüpfen.

Seit 2012 die ersten Ultra HD-Geräte durch die CE-Hersteller den Verbrauchern angeboten wurden, hat sich diese Weiterentwicklung von HDTV dynamisch entfaltet. Inzwischen gibt es nicht nur ein Ultra HD-Logo mit Mindestanforderungen für Displays und eine Spezifikation für die erste Phase von UHDTV, sondern auch Branchen-Qualitätslabels für Ultra HD Blu-rays und für entsprechende Geräte und Inhalte (Ultra HD Premium). Zugleich laufen bei Satellitenbetreibern, IPTV-Anbietern und Video-Plattformen immer mehr Filme und Serien in Ultra HD – auch erste UHDTV-Sender sind gestartet. Dabei ist Ultra HD mit 3.840 Bildpunkten x 2.160 Bildpunkten nur ein erster Schritt, denn der japanische Fernsehsender NHK arbeitet unter der Bezeichnung Super Hi-Vision bereits seit mehreren Jahren an einem System mit 7.680 Pixeln x 4.320 Pixeln, was dann 16-mal Full HD entspricht. Beide Formate sind von der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) als UHD-1 (3.840 x 2.160) und UHD-2 (7.680 x 4.320) beschlossen.

Die Deutsche TV-Plattform widmet sich dem Thema Ultra HD schon seit 2012 in der Projektgruppe "Weiterentwicklung von HD und 3D". Einen kompletten Überblick bieten Publikationen wie das White Book „Beyond HD" und das „Update Ultra HD“ (beides in deutsch und englisch). Ergänzt werden die Fachdokumente durch Verbraucherpublikationen wie dem „Einkaufsberater Ultra HD“, einem Inhalte-Flyer und der Broschüre "Ultra HD erklärt". An Messeständen und bei eigenen Veranstaltungen der Deutschen TV-Plattform führen Experten aus den Mitgliedsfirmen Ultra HD vor. Einen wichtigen Beitrag zum Markterfolg von Ultra HD leistet die AG mit UHD-Plugfesten – neuerdings in Kooperation mit der britischen DTG – bei denen es neben dem Testen von Interoperabilität auch um Themen wie High Dynamic Range (HDR) und 3D-Audio geht.

„Bevor Ultra HD in die Fußstapfen von HDTV treten kann“, sagt AG-Leiter und Vorstandsmitglied Stephan Heimbecher, „sind in der gesamten Produktionskette Umstellungen nötig, die weit über die Erhöhung der Auflösung in den neuen TV-Flachbildschirmen hinausgehen. Das Produkt Ultra HD wird in den nächsten Jahren in mehreren Phasen auf den Markt kommen und unsere Arbeitsgruppe wird dies aktiv mitgestalten. Außerdem beschäftigen wir uns intensiv mit den gesamten Qualitätsverbesserungen von Bild und Ton bei Fernsehen und Bewegtbild insgesamt.”

 

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