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Ausgabe Januar 2015

Deutsche TV-Plattform

Kooperationsveranstaltung von Deutscher TV-Plattform, VPRT und Medienanstalten

Aktuelle Informationen über "Suchen - Finden - Navigieren"

Die dynamische Entwicklung beim smarten Fernsehen eröffnet neue Möglichkeiten für die Zuschauer, eine wachsende Inhaltevielfalt zu nutzen. Dabei helfen intelligente Algorithmen, mit denen sich der TV-Konsum immer stärker personalisieren lässt. Über aktuelle Entwicklungen informieren die Deutsche TV-Plattform gemeinsam mit dem VPRT und den Landesmedienanstalten am 25. Juni 2015 in Berlin.

Bei der gemeinsamen Veranstaltung "Suchen - Finden - Navigieren" werden neben Vorträgen mit aktuellen Marktzahlen und Trends auch live neue Techniken demonstriert. Dabei stehen der Zugang zu Bewegtbildinhalten, die Auffindbarkeit von Medieninhalten sowie Empfehlungsmechanismen im Mittelpunkt. Erörtert werden neue Herausforderungen für Inhalte- und Plattformanbieter sowie Gerätehersteller und ebenso Fragen nach dem Regulierungsbedarf. Für die gemeinsame Veranstaltung am 25. Juni 2015 von 10 - 16 Uhr in der Kalkscheune in Berlin können sich Teilnehmer bereits jetzt kostenlos bei "die medienanstalten" anmelden.

Veranstaltung
 

TV Zukunft: 2015 wird Jahr der Infrastrukturen und Vernetzung

Trend zu Multiscreen-Fernsehen auf allen Wegen

2015 wird das Jahr der Infrastrukturen und der Vernetzung für die audiovisuelle Branche: In diesen zwei Bereichen stehen Entscheidungen an, wie und auf welchen Wegen die Deutschen künftig fernsehen. Das konstatiert die "TV Zukunft" als Informationsblatt der Deutschen TV-Plattform in seiner jüngsten Ausgabe und belegt die Aussage mit zahlreichen Fakten zu aktuellen Trends. Fernsehen "avanciert zum digitalen Multiscreen-Erlebnis und bietet eine neue Vielfalt beim Konsum bewegter Bilder – smart, vernetzt und mit Ultra HD bald auch in bis dato ungeahnter Qualität", prognostiziert Vereinsvorsitzender Wolfgang Elsäßer (PDF).

Basis der Entwicklung in Richtung Multiscreen-Fernsehen auf allen Wegen sind die fortschreitende Digitalisierung in Deutschland auf allen möglichen Empfangs- und Verbreitungswegen sowie die zunehmende Ausstattung der Haushalte mit geeigneten Bildschirmgeräten. Dazu kommt noch die sich verändernde Mediennutzung, besonders bei audivisuellen Inhalten. Fernsehen ist eben nicht nur lineares TV, sondern erfolgt zunehmend non-linear auf Abruf. Neben den klassischen TV-Verbreitungswegen Satellit, Kabel und Antenne gewinnen Breitband (IPTV) und Streaming an Bedeutung. "Nie zuvor gab es mehr TV-Programme als heute. Nie zuvor konnte man auf so unterschiedliche Weise Fernsehen empfangen. Und nie zuvor war die Auswahl an geeigneten Geräten so groß", stellt Wolfgang Elsäßer (Astra) als Vorstandsvorsitzender der Deutschen TV-Plattform fest.

Veranstaltung
 

Deutsche TV-Plattform unterstützt Umstieg auf neues Antennenfernsehen

Live-Ausstrahlung von DVB-T2/HEVC in Berlin

Das neue, digitale Antennenfernsehen ist on air: Bei einem Medienevent in Berlin demonstrierte Media Broadcast als Sendenetzbetreiber DVB-T2/HEVC live auf diversen TV-Empfangsgeräten. Das im Oktober gestartete Pilotprojekt Berlin ist einer von insgesamt drei Tests, die die Umstellung des bisherigen ÜberallFernsehens in Deutschland ab 2016 vorbereiten soll. Bei der Veranstaltung im Fernsehturm am Berliner Alexanderplatz bekräftigte die Geschäftsführerin der Deutschen TV-Plattform, Carine Chardon, die Unterstützung des branchenübergreifenden Vereins für die Terrestrik-Umstellung. Konkrete Maßnahmen werden in der Arbeitsgruppe Broadcast Infrastruktur koordiniert.

Das Pilotprojekt zur Erprobung des neuen DVB-T2-Standards mit HEVC durch Media Broadcast ist nun in Berlin in Betrieb (Pressemitteilung mit Details). Beteiligt sind neben dem Sendenetzbetreiber alle führenden deutschen TV-Sender, die relevanten Verbände sowie zahlreiche Unternehmen der Endgeräte-Industrie. Der Testbetrieb ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum zügigen Aufbau einer DVB-T2-Plattform für das digital-terrestrische Fernsehen der Zukunft in Deutschland. So soll die Programmvielfalt vergrößert (bis zu 40 Sender) und der Empfang von HDTV via Antenne auch indoor-portabel ermöglicht werden. Auch Interaktion via HbbTV soll möglich sein.

Für 18 Monate steht damit eine Testumgebung zur praktischen Erprobung geeigneter Endgeräte zur Verfügung. Erste waren bereits beim Medienevent am 13. November zu sehen, darunter zwei Fernseher von Panasonic und LG, ein Receiver sowie ein DVB-T2-Stick für Laptops/PCs. Außerdem will Media Broadcast eine entsprechende Service-Plattform mit Verschlüsselung und ein Umschaltszenario von DVB-T auf DVB-T2 erproben. Der Sendenetzbetreiber und die Mehrzahl der Projektpartner sind Mitglieder der Deutschen TV-Plattform.

Veranstaltung
   
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Donnerstag, 07. Mai 2015