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Ausgabe August 2014

Smartes Fernsehen  

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Überblick Öffentlichkeitsarbeit

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Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit:
Holger Wenk, konzeptW
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Einer der zwei Schwerpunkte der Aktivitäten der Deutschen TV-Plattform ist die Öffentlichkeitsarbeit. Wichtige Elemente sind neben diesem Internetauftritt mit technik- und technologieneutraler Information die regelmäßige Herausgabe des Informationsblatts "TV Zukunft" sowie von Broschüren und Pressematerialien. Daneben organisiert die TV-Plattform Pressekonferenzen und Hintergrundgespräche zu entsprechenden Anlässen und äußert sich in Positionspapieren und Berichten sowie durch aktive Teilnahme an wichtigen Branchentreffen und die Organisation eigener Veranstaltungen.

In sechs Rubriken finden Nutzer in diesem Menü "Öffentlichkeitsarbeit" übersichtlich geordnet alles wichtige Material der Deutschen TV-Plattform - u.a. für die journalistische Arbeit.
Unter Pressemitteilungen gibt es eine chronologische Liste aller Pressemitteilungen der letzten zwölf Monate - oft auch mit Links zu anderem Material (Vorträge, Fotos etc.) zum herunter laden. Ältere Presseinformationen finden Sie im Archiv.
Bei Veranstaltungen kündigen wir eigene wie Kooperationsveranstaltungen an, berichten darüber aktuell und weisen auf die Beteiligung der Deutschen TV-Plattform an wichtigen Branchentreffs hin. Fast immer gibt es dazu auch Pressemitteilungen.
In der Rubrik Medienecho finden Sie Nachrichten, Berichte und Artikel, in denen die Deutsche TV-Plattform und ihre Aktivitäten erwähnt werden, sowie Beiträge und Interviews unserer Experten. Zum Hören und Sehen gibt es auch Beiträge bei Video-Audio-News (im Menü "Aktuelles"). Aus urheberrechtlichen Gründen sind nicht immer die entsprechenden Dateien hier zu finden, sondern Links zu den Original-Quellen. 
Die Rubrik Medien Downloads ist ein Service, der druckfähige Fotos und Logos in hoher Auflösung, die Imagebroschüre und ein Imagevideo der Deutschen TV-Plattform sowie anderes Material speziell für Journalisten bietet. Hier stehen auch aktuelle Fotos von Veranstaltungen zum herunter laden bereit. Auf zahlreichen anderen Seiten dieses Webauftritts gibt es an geeigneten Stellen weiteres Material - etwa im Menü "Publikationen".
Das Archiv bieten komplett die Materialien eines Jahrgangs - ab 2009 auch mit Fotos, Videos und anderen Dateien. Es kann über die komfortable Suchfunktion genutzt werden. Falls Sie etwas nicht finden oder ältere Bilddateien benötigen, kontaktieren Sie bitte den Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. . Um unsere Pressemitteilungen regelmäßig per Email zu erhalten, können sie sich auch hier registrieren.


PRESSE-INFORMATION                                        15/2014                                                  09. September 2014 

Deutsche TV-Plattform: Intuitive Bedienung von Smart-TV Diensten ist entscheidend für den Markterfolg

Hochschule Mainz analysiert Bedienbarkeit von HbbTV-Angeboten, gibt Handlungsempfehlungen und zeigt Potential für smartes Fernsehen auf

Berlin. Mit einer Analyse der Bedienbarkeit von HbbTV-Angeboten durch ein Team der Hochschule Mainz hat die Deutsche TV-Plattform die Handhabbarkeit von Diensten, Applikationen und Geräten für smartes Fernsehen untersucht. Zugleich gibt die Studie, die bei der IFA 2014 Premiere hat, konkrete Empfehlungen zur Verbesserung.

Immer mehr Fernsehzuschauer erleben es in ihrem Wohnzimmer: Kaum ist der neue TV-Flachbildschirm mit Rundfunksignalen und Internet versorgt, da beginnt der Spaß. Immerhin bietet der neue Smart-TV nicht nur wie das alte Gerät Fernsehprogramme, sondern hat auch ein App-Portal und die roten Teletext-Taste der Fernbedienung zaubert im laufenden Programm auf Knopfdruck zusätzliche Online-Dienste des jeweiligen Senders auf den Bildschirm.

Mittlerweile 23,8 Millionen internetfähige Empfangsgeräte wurden laut GfK Retail & Technology in Deutschland verkauft und 52 Prozent (12,4 Mio) unterstützen inzwischen den interaktiven Standard HbbTV (Infografik). Auch die aktuellen Anschlusszahlen beweisen das wachsende Interesse der Zuschauer: So geht die gfu – Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik in ihrer jüngsten Erhebung davon aus, dass 72 Prozent der smarten Geräte eine aktive Web-Verbindung haben (Präsentation). TV-Sender wie Medienhäuser berichten von dreistelligen Zuwachsraten beim Bewegtbild-Abruf via Smart-TV aus ihren Videoportalen (Vortrag).

Aber noch nicht alle Fernsehzuschauer nutzen die interaktive Fernsehwelt. Bei den Gründen für die Ablehnung werden laut gfu-Analyse neben technischen Hürden wie dem zu wenig leistungsfähigem Internetanschluss auch Schwierigkeiten bei der Handhabung der Online-Angebote genannt. Das hat die Deutsche TV-Plattform veranlasst, im Frühjahr 2014 eine Usability-Studie von HbbTV-Diensten in Auftrag zu geben.

Ein mehrköpfiges Team um Prof. Dr. Sven Pagel von der Hochschule Mainz hat diese qualitative explorative Untersuchung im Mehr-Methoden-Design durchgeführt. Dabei mussten 26 in einem Screening-Verfahren ausgesuchte Teilnehmer nicht nur im Testlabor unter Kamerabeobachtung und Blickregistrierung bestimmte Aufgaben an Smart-TVs lösen, sondern wurden auch im Anschluss ausführlich interviewt. Dabei ging es sowohl um die Handhabung von HbbTV-Applikationen acht verschiedener Anbieter wie auch die Usability von Smart-TV-Geräten und den jeweiligen Fernbedienungen von vier verschiedenen Herstellern.

„Unser Ziel war es, einheitliche sender- und geräteübergreifende Standards zu identifizieren", sagt Prof. Pagel, „die auch über die spezifischen Dienste und Geräte hinaus von Bedeutung sind." Anknüpfend an eine 2011 im Auftrag der Deutschen TV-Plattform durchgeführten Studie der TU Ilmenau (PDF) geben auch die Mainzer Forscher weitreichende Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Usability beim smarten Fernsehen für Sender und Hersteller. Selbst Anregungen für eine „ideale Fernbedienung" wurden mit Hilfe der Probanden ermittelt. Diese sollte klar strukturiert sein und hat idealerweise ein zentral positioniertes Steuerkreuz, das sich von den anderen Tasten abhebt.

Zu den Tipps für TV-Sender gehören etwa kürzere, lesbare Texte in Navigationselementen, stärkere grafische Gestaltung mit Orientierungspunkten in dynamischen Startleisten, klar erkennbare Cursorsteuerung und einheitliche Verwendung von Farbtasten für bestimmte Funktionen - allerdings ohne Doppelbelegung. Den Geräteherstellern von Smart-TVs empfehlen die Forscher, Ladevorgänge für Inhalte immer anzuzeigen und diese so kurz als möglich zu halten. Für die Videosteuerung sollten neben den klassischen TV-Fernbedienungstasten auch möglichst leicht zu bedienende Onscreen-Steuerelemente den Bewegtbildabruf befördern.

„Unsere Bemühungen zielen auf einen konstruktiven Beitrag zur Entfaltung von Smart-TV mit HbbTV", sagt Jürgen Sewczyk als AG-Leiter und Vorstandsmitglied der Deutschen TV-Plattform: „Nur wenn die Kunden intuitiv das smarte Fernsehen nutzen können, gibt es weitere Impulse für eine erfolgreiche Marktentfaltung."

Pressemitteilung als PDF. Usability-Analyse als PDF. Artikel in der IFA-Ausgabe der "TV Zukunft". Aktuelle Infografik zu Smart-TV-/HbbTV-Geräten hier.

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Donnerstag, 02. Oktober 2014