Statt auf dem TV-Gerät Fernsehen auf PC-Bildschirm bzw. Tablet und Smartphone greift um sich. Zugleich kann man das Internet auch auf dem TV-Nildschirm nutzen. Oder mit dem Handy im Auto navigieren bzw. auf dem Navi-Bildschirm auch Videos schauen oder via Apps im Web surfen. Die Mediennutzung wird zunehmend mobil und erfolgt immer öfters auf portablen Bildschirmgeräten. Dieser Trend hat zwei Treiber: Zum einen die dynamische Entwicklung des Gerätemarktes und zum anderen das sich rasant verändernde Nutzungsverhalten der Verbraucher. Im Mittelpunkt steht der souveräne und individuelle Medienkonsum mit einer steigenden Inhaltevielfalt unter dem Motto "was, wann, wo und wie ich will".

Darauf reagieren nicht nur die Hersteller von diversen Geräten, sondern auch die Betreiber von verschiedenen Verteilnetzen: Konvergenz ist angesagt. So bilden vernetzte Systeme die Medien-Plattformen der Zukunft und neben klassischen Rundfunkverbreitungswegen spielen IP-basierte Heimnetze, Fahrzeugnetze (Car Infotainment) und Mobilfunknetze eine wachsende Rolle. Nicht zuletzt stellen sich auch die Inhalteanbieter darauf ein und bieten ihren Content multiscreen-tauglich zum Empfang oder Abruf auf verschiedenen Wegen an.

Was das alles für die Runfunk-Branche und die Verbraucher bedeutet, wird Interessenten in diesem Themenbereich erklärt. Experten beschäftigen sich in der Deutschen TV-Plattform schon länger mit dem Thema Mobile Medien - seit 2014 in einer eigenen Arbeitsgruppe. Sie veröffentlichen ihr Wissen auch in Fach- und Verbraucherpublikationen, die auf dieser Website genutzt werden können. Dazu gibt es aktuelle Nachrichten aus der Branche zum Thema Mobile Medien.

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Vielfalt der Medien-Geräte

Waren vor Jahren USB-Anschlüsse eher ein PC-Privileg und HDMI-Buchsen eines der TV-Flachbildschirme, sind sie heute bei der jeweils anderen Geräteklasse selbstverständlich. Handyfotos und Videos auf den TV-Screen „zu beamen” und TV-Programme vom Fernseher auf das Tablet „zu ziehen” entwickelt sich allmählich, genauso wie Apps auf allen Bildschirmgeräten – inklusive Auto. Das wird mitunter zum WLAN-Hotspot und steuert ggf. auch die Heizung zu Hause. Noch ist das nicht massentauglicher Alltag - aber der Trend bricht sich Bahn. Dabei werden die personalisierten Endgeräte zu universellen Managern für Medienkonsums und Kommunikation, wie Studien belegen. Allein die Zahl der einfach vernetzbaren CE-Geräte hat Mitte 2014 in Deutschland die 115-Millionen-Marke überschritten. Fast 70 Prozent der Bundesbürger nutzen mobile Endgeräte - besonders Smartphones, Laptops und Tablets. Information und Aufklärung zum Therma bieten vor allem Fachpublikationen.

Vernetzung ist das A und O

Die wachsende Geräte-Vielfalt und die parallelen Entwicklungen der CE-, IT- und Mobilfunk-Branche würden Insellösungen bleiben, gäbe es nicht die vielfältigen Formen der Vernetzung. Die Palette der Verknüpfungen reicht dabei von den großen Netzen, etwa den Rundfunkverbreitungswegen Satellit, Kabel, Antenne und breitbandiges Telefonnetz über die eher kleinzelligen Netze wie beim Mobilfunk bis zu Nahbereich-Lösungen wie WLAN, Powerline oder Bluetooth. Vernetzung ist nicht alles, aber ohne Vernetzung ist alles nichts. Damit das alles reibungslos funktioniert braucht es definierte Verfahren, Spezifikationen und Standards inklusive entsprechender Schnittstellen und Applikationen. Eine kompakte Übersicht bietet das "Kompendium Vernetzung" als Fachpublikation. Eine weiteres Dokument zu mobil-portablen Nutzungsszenarien wird von den Experten der Arbeitsgruppe derzeit zusammengestellt. Einblicke geben auch erste erste Broschüren für Konsumenten (Verbrauchermaterial)

Verbraucherstudie zur IFA: Zwei Drittel nutzen Bewegtbild auf portablen Geräten

September 2016. Zwei Drittel der Deutschen nutzen Bewegtbild auf portablen Geräten und jeder Zweite interessiert sich auch für IFA Studie 2016 portabelaudiovisuelle Medien im selbstfahrenden Auto. Das ergab die aktuelle Verbraucher-Studie der GfK im Auftrag der Deutschen TV-Plattform zur IFA 2016 (Presseinformation). Noch immer werden Bewegtbild-Inhalte von den Deutschen am häufigsten auf dem Fernseher genutzt (60 Prozent), jeder Zweite konsumiert TV und Video aber auch auf dem Laptop / Notebook (50 %), und jeder Dritte setzt Smartphone (33%) und Tablet (30%) dafür ein. In Summe kommen die portablen Geräte damit auf eine Nutzung von 65 Prozent. Besonders bei den 14- bis 29jährigen sind die „second screens“ mit über 80 Prozent die klaren Favoriten bei der Mediennutzung. Dabei werden die tragbaren Geräte gar nicht unbedingt unterwegs, sondern häufig zu Hause eingesetzt. Noch IFA Studie 2016 Autoist die Nutzung von Bewegtbild im Auto gering. Für die Zukunft wünscht sich aber die Hälfte der Befragten die Nutzung audiovisueller Medien im selbstfahrenden Auto. Wachsende Bedeutung hat die zeitversetzte Nutzung von Fernseh-Inhalten: 60 Prozent der Zuschauer rufen Videos aus den Mediatheken der TV-Sender ab. Video on Demand (VoD) wird von 40 Prozent der Befragten genutzt, oft auch mehrfach pro Woche (58%). Mediatheken werden mehrheitlich am PC während VoD zumeist am Smart-TV genutzt wird. Für beide Dienste spielt auch der „second screen“ eine wichtige Rolle: Tablet PCs stehen bei beiden Diensten auf Platz drei der benutzten Geräte. Die Verbraucherstudie zur IFA 2016 ist eine repräsentative, computergestützte Befragung von 1277 privaten Online-Nutzern ab 14 Jahren in Deutschland vom 28. Juli bis 1. August 2016, die die GfK im Auftrag der Deutschen TV-Plattform durchgeführt hat. Die Auswertung mit Grafiken steht komplett zum Download zur Verfügung.


Deutsche TV-Plattform bei der ANGA COM 2016: Paneldiskussion zu Mobil-TV

Juni 2016. ANGA COM 2016 PanelDVB-T2 HD und mobile TV standen beim Engagement der Deutschen TV-Plattform bei der ANGA COM vom 7. bis 9. Juni in Köln im Mittelpunkt. Am Messestand des Vereins in der Lobby zwischen den Ausstellungshallen zeigt der Verein DVB-T2 HD live und informiert über das Geräte-Logo. Beim Strategiepanel in Kooperation mit dem Kabelverband Anga stand Mobil-TV mit der Frage im Mittelpunkt, ob es ein Kopf an Kopf Rennen von DVB-T2 HD und Mobilfunk geben wird und was sich am Markt etabliert (Pressemitteilung). Seit 31. Mai 2016 sind in 18 deutschen Ballungsräumen sechs HDTV-Programme über DVB-T2 HD empfangbar und der bundesweite Regelbetrieb mit ca. 40 Programmen startet ab 29. März 2017. Unter dem TV-Empfangswegen hat die Terrestrik mit portabel-mobilem Empfang ein Alleinstellungsmerkmal. Zugleich wächst die Beliebtheit von Bewegtbild-Angeboten über mobile Endgeräte – Smartphones und Tablets – über das Mobilfunknetz.
Wolfgang Breuer (Media Broadcast) kündigte an, dass es bis zum Start des Regelbetriebs im März 2017 USB-/HDMI-Sticks geben werde, mit denen portable Geräte fit für den DVB-T2 HD Empfang gemacht werden können. Dank der smartcardlosen Lösung für das freenet TV-Paket ist damit auch die Nutzung der verschlüsselten Angebote unterwegs möglich. Der große Vorteil am mobilen Rundfunkempfang ist, dass auch längere Programmstrecken mobil genutzt werden können, ohne dass dafür zusätzliche Kosten beim Kunden entstehen. Dennoch sieht Gert von Manteuffel (Telekom Deutschland) den Business Case des Videoabrufs unterwegs als einen wesentlichen Baustein des Entertain-TV-Angebots. Rolf Wierig (Vodafone Deutschland) kündigte bis zur Einführung des neuen Mobilfumkstandards 5G attraktive Zwischenlösungen für mobil-portable "Zweitfernseher" an. Das Interesse der beteiligten Sender an DVB-T2 HD verdeutlichten Dr. Andreas Bereczky (ZDF) und Andre Prahl (Mediengruppe RTL Deutschland). Zugleich stehe für die Sendergruppen angesichts der sich verändernden Mediennutzung die Multiscreen-Strategie im Vordergrund, um ihren Zuschauern attraktive Inhalte auf allen möglichen Wegen für diverse Bildschirmgeräte anzubieten.
Fazit des Strategiepanels: Mit Blick auf mobil-portablen Empfang birgt DVB-T2 HD ein hohes Potential. Im Wettbewerb mit der beliebten Bewegtbildnutzung über Mobilfunk werden sich beide Systeme nicht nur ergänzen, da sie unterschiedliche Verbraucherbedürfnisse bedienen, sondern sogar beflügeln. Zum Vorteil der Endkunden, die von größerer Angebotsvielfalt, sinkenden Kosten und einfacher Bedienung profitieren. 


Große Zuschauerumfrage belegt mobilen Nutzungstrend

Dezember 2015.cover zuschauerumfrage 2015 Fernsehen wird auf immer mehr Geräten genutzt, darunter viele tragbare Displays, und die mobile Nutzung wächst im Vergleich zum stationären TV-Konsum. Das belegen auch die Ergebnisse der großen Zuschauerumfrage der Deutschen TV-Plattform zum 25. Jubiläum des Vereins. Befragt wurden im Oktober in einer repräsentativen Online-Umfrage rund 1000 Zuschauer aller Altersgruppen in Ost und West durch die GfK SE nach ihrer Meinung zu 25 Jahren Fernsehen und ihren Vorstellungen für die Zukunft. Heraus kam, dass zwar große, stationäre TV-Bildschirme weiterhin die wichtigsten Gerät fürs Fernsehen sind (77 Prozent), aber 12 Prozent wollen künftig TV auf einem tragbaren Bildschirm nutzen. Bei den unter 40jährigen sind sogar für knapp ein Drittel portable Bildschirmgeräte und ortungebundene Nutzung die bevorzugte Form von TV und Bewegtbildkonsum. Dazu passt: 65 Prozent haben mehr als ein Bildschirmgerät und nutzen alle fürs Fernsehen - vor allem Laptops/Notebooks, Tablets und Smartphones. Und 78 Prozent verstehen unter "fernsehen" lineare TV-Programme und Videoabruf zusammen. Auffallend auch die rasanten Veränderungen in den letzten fünf Jahren. Alle Ergebnisse der Jubiläums-Umfrage gibt es als PDF in diesem Themenbereich unter Fachpublikationen (rechte Spalte) - mehr Hintergründe auch in der "TV Zukunft" 01/2016.


Schwerpunkt-Thema beim IFA-Engagement 2015

September 2015. Mobile Mediennutzung und Konvergenz war eines der Schwerpunkt-Themen des Engagements der Deutschen TV-Plattform bei der 55. IFA in Berlin. So hat Arbeitsgruppen-Leiter Dr. Helmut Stein als Vorstandsmitglied bei der Pressekonferenz des Vereins am 4. September einen Überblick zu aktuellen Entwicklungen gegeben. Demnach wird mobile Mediennutzung immer beliebter, ergab eine exklusive Studie der GfK im Auftrag der Deutschen TV-Plattform. 68 Prozent der Deutschen schauen unterwegs auf Smartphones eine Nachrichtensendung oder die nächste Folge ihre Lieblingsserie oder rufen YouTube-Videos ab (Presse-Info). Einen Tag nach der Pressekonferenz fand auf Einladung des Vereins eine Fach-Veranstaltung im TecWatch-Forum (Halle 11.1) zum gleichen Thema statt. Dabei informierten unter Moderation von Dr. Stein (ISDM, DVB) Klaus Illgner-Fehns (IRT) über mobile und stationäre DVB-T2-Feldtests, Dr. Helmut Schink (Nokia Networks) über LTE A und eMBMS und Steffen Lang (Hirschmann Car Communication) über Anforderungen der Automobil-Industrie (Vorträge). Am Stand des Vereins im TecWatch wurde auch über die Kombination von Rundfunk und Mobilfunk in so genannten Ein-Chip-Lösungen am Beispiel von Sony informiert.


Kompendium erklärt die digitale Vernetzung

November 2014. Experten der Deutschen TV-Plattform haben eine aktuelle Bestandsaufnahme zu Netzen, Verfahren, Standards, Geräten und Schnittstellen mit konkreten Nutzungsempfehlungen erarbeitet. Das "Kompendium Vernetzung" gibt einen kompakten Überblick über den Stand der Technik und trägt das Wissen rund um Netze, Endgeräte und Schnittstellen anbieterneutral und systemübergreifend zusammen. „Die vernetzte Welt eröffnet den Unternehmen neue Spielräume für die Entwicklung ihrer Geschäftsmodelle. Mit den Arbeitsgruppen und Fachpublikationen der Deutschen TV-Plattform können wir unsere Mitglieder bei solch komplexen Themen wie der Vernetzung umfassend informieren und ihnen Orientierung bieten“, erläutert Wolfgang Elsässer, Vorsitzender der Deutschen TV-Plattform, das Anliegen des Vereins. „Zwar gab es für einzelne Aspekte von Verbindungen schon einige Beschreibungen. Eine umfassende Sicht auf den Megatrend Vernetzung fehlte aber bislang“, ergänzt Prof. Dr. Michael Silverberg, Fachhochschule Köln, der die Publikation federführend koordinierte (PresseInformation).

 

 


Convergence Monitor: "Freundschaftliche Koexistenz" von TV und Internet

September 2016. Trotz der wachsenden Nutzung non-linearer Bewegtbildangebote spielt lineares Fernsehen weiterhin eine TNS Kantar Logo 2016 neugroße Rolle, konstatiert die zehnte Ausgabe des Convergence Monitor und spricht sogar von einer "freundschaftlichen Koexistenz" von TV und Internet. Beides seien hochrelevante Verbreitungskanäle für Bewegtbild. Zwei Drittel der 14 bis 69-Jährigen nutzen mindestens einmal pro Monat Bewegtbild im Internet. Die größte Rolle spielen dabei kurze Videoclips, zum Beispiel auf YouTube (51 Prozent Nutzung mindestens monatlich). Ebenfalls von Interesse sind kostenlose Filme und Serien (28 Prozent) sowie Videos auf Newsportalen (23 Prozent). Etwa ein Fünftel der Personen nutzt regelmäßig Mediatheken, um online Convergence Monitor 2016TV-Sendungen, -Filme oder -Serien anzusehen – Tendenz steigend. Der Durchschnittsnutzer ist dabei auf vier verschiedenen Mediatheken unterwegs. Gleichzeitig nimmt die Nutzung von kostenpflichtigen Video-On-Demand-Angeboten zu, ist mit 7 Prozent regelmäßiger Nutzung aber noch weit von anderen Online-Bewegtbildangeboten entfernt. Parallel zum Fernsehen nutzen 44 Prozent der 14- bis 69-Jährigen zumindest gelegentlich das Internet. Hauptmotivation für die Parallel-Nutzung ist die Kommunikation mit Freunden und Bekannten allgemein oder zu TV-Inhalten. Meist geschieht dies über das Smartphone und WhatsApp. Die Aufmerksamkeit liegt auch bei der Parallel-Nutzung beim Fernsehen: 66 Prozent stimmen der Aussage zu, dass sie sich trotz Second Screen überwiegend auf den TV-Bildschirm konzentrieren. Der TNS Convergence Monitor ist eine Gemeinschaftsstudie von ARD-Werbung SALES & SERVICES, IP Deutschland und ZDF.


freenetTV will bei DVB-T2 HD mit mobil-portabler Nutzung punkten

Juni/Juli 2016. Der Sendenetz- und Plattformbetreiber Media Broadcast hat weitere Details zum DVB-T2 HD-Angebot freenetTV bekannt gegeben (Pressemitteilung). Demnach soll der Regelbetrieb von DVB-T2 HD und der Plattform am 29. März 2017 starten. gfu it night2014Dann gfu vilanek 2016wird in 18 Ballungsräumen vollständig auf den neuen Standard umgestellt, mit dem neben rund 20 öffentlich-rechtlichen Sendern in HD, über freenetTV zusätzlich alle beliebten Privatsender in HD empfangen werden können. Der Service freenetTV wird ab dem 1. Juli 2017 für 69 Euro pro Jahr erhältlich sein und ist dann mit einer Reichweite von über 80 Prozent der Haushalte bundesweit verfügbar.  Wie der freenet AG-Vorstand Christoph Vilanek bei der Veranstaltung gfu Insights & Trends in Berlin in seinem Vortrag „Drahtlos, praktisch, gut ­– Das Antennenfernsehen erfindet sich neu“ bekannt gab, wird ab 2017 auch freenetTV-Technik für den portabel-mobilen Empfang von DVB-T2 HD an anderen Bildschirmgeräten als dem Fernseher (Smartphones, Tablets etc.) angeboten. Schon jetzt werde DVB-T von 48 Prozent der 7,6 Millionen Nutzer via PC und mobil gesehen. Eine aktuelle Untersuchung habe ergeben, dass 47 Prozent der Antennen-TV-Zuschauer sich für connected tv interessieren, 50 Prozent für Second Screen-Nutzung und 25 Prozent für Video on Demand. Dieses Potential soll mit freenetTV besser erschlossen werden, kündigte Vilanek an. 


Neue Studie "Mobile Effects 2016" zeigt Trends mobiler Mediennutzung

Februar 2016. mobile effects 2016 coverImmer mehr Deutsche nutzen ihr Tablet oder Smartphone für mobile Medien und andere Nutzungen, belegt BurdaForward in ihrer aktuellen "Mobile Effects"-Studie. Insgesamt 1.433 Personen hat der Digitalvermarkter in der zwölften Erhebung der seit 2010 durchgeführten Studienreihe zu ihren Surf- und Kaufgewohnheiten sowie zur Nutzung von Smartphones und Tablets im Alltag befragt. Etwa 80 Prozent der Internetnutzer in Deutschland besitzen ein Smartphone und knapp 46 Prozent können in 2016 ein Tablet ihr Eigen nennen. Auch die Nutzung steht dem im Nichts nach: Sowohl der Großteil der Smartphone- als auch Tablet-Besitzer haben ihr Gerät mehrmals täglich in Gebrauch. (Smartphone: 83,5 Prozent; Tablet: 62,4 Prozent). Währemnd in der "Drive Time" die Mobil-Geräte aöllein genutzt werden, wird am Abend häufig das mobile Internet parallel zum TV genutzt: Mittlerweile 85 Prozent greifen fast täglich vor dem Fernseher zu ihrem Smartphone! Auch der Einkauf über mobile Geräte wird zur Routine: Mittlerweile nehmen knapp 60 Prozent der Smartphone-Nutzer das Tablet und knapp 40 Prozent das Smartphone zur Hand, um Online-Käufe abzuwickeln.


IMB5: Demonstration von TV über neuen Mobilfunk

Januar 2016. IMB5Wie lassen sich Fernsehprogramme mit LTE/5G übertragen und welche technischen Optionen bieten sich damit für die Zeit nach DVB-T2 HD an? Diese Frage untersucht das bayerische Forschungsprojekt IMB5 (Integration von Mobilfunk und Broadcast in LTE/5G), das seine Ergebnisse bei einer Informationsveranstaltung in Berlin vorstellte. Die 5. Generation des Mobilfunks (5G) soll ab 2020 marktreif werden und die Leistungsfähigkeit der Übertragungsnetze und Endgeräte deutlich steigern. Mit der Einführung von 5G könnte ein Markt mit Millionen von Smartphones und Tablet-PCs als potentiellen TV-Empfängern entstehen. Im Forschungsprojekt IMB5 evaluieren unter der Leitung des Instituts für Rundfunktechnik (IRT) ein Konsortium von Fraunhofer IIS, der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Nokia, Rohde & Schwarz und den assoziierten Partnern Bayerischer Rundfunk sowie BMW Forschung und Technik die Entwicklungsfähigkeit des eMBMS-Mobilfunkmodus (evolved Multimedia Broadcast Multicast Service) für Fernsehsignale. Mit den aus dem Forschungsprojekt gewonnenen Erkenntnissen soll es langfristig möglich werden, die Effizienz bewährter Rundfunkdienste mit der Flexibilität und Individualität interaktiver Mobilfunkdienste in einem System attraktiv zu kombinieren. Die Ansätze befinden sich gegenwärtig in einem sehr frühen Forschungsstadium und wirken sich daher nicht auf die bevorstehende Einführung von DVB-T2 HD in Deutschland aus, betonte das Konsortium. 


VPRT konstatiert wachsende Mobil-Nutzung audiovisueller Medien

Januar 2016. Radio und Fernsehen sind die beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Deutschen und die mit Abstand meistgenutzten vprt logo neuMedien. Gleichzeitig wächst die Bedeutung von Audio- und Video-on-Demand, Smart-Radio, Smart-TV und mobilen Angeboten. Dies konstatiert der VPRT in seiner Mediennutzungsanalyse 2015. Danach verbrachten die Deutschen täglich über zehn Stunden mit der Nutzung von Medien, wovon mit 70 Prozent der mit Abstand größte Anteil auf Fernsehen und Radio entfielen. Auch die Online- und Mobile-Nutzung etabliert sich weiter: 74,6 Prozent der Deutschen ab 14 Jahre sind monatlich online, 54,6 Prozent gehen mobil ins Internet. Die mediale Nutzung des Internets beträgt täglich rund eine Stunde. Davon entfallen zehn Prozent auf Onlinevideos und acht Prozent auf Musikstreaming. Frank Giersberg, als Mitglied der Geschäftsleitung für den Bereich Markt- und Geschäftsentwicklung im VPRT verantwortlich: „Die audiovisuellen Medien prägen mehr denn je den Lebensalltag der Menschen. Gleichzeitig fragmentiert die Mediennutzung mit immer mehr Angeboten auf immer mehr Plattformen.“


CES 2016: Vernetzung ist der große Zukunftstrend

Januar 2016. CES logoBei der Consumer Electronics Show 2026 in Las Vegas (CES) zog sich durch alle Bereiche ein Trend: Die Vernetzung der verschiedenen Geräte und ihrer Nutzung. So wurden neue Kooperationen für Car Entertainment zwischen Autobauern und Handy-Herstellern, angekündigt und Beispiele für die Verknüpfung von Smart Home und Smart Car gezeigt. Im CE-Bereich dominierte zwar das Thema Ultra HD, aber zugleich wurde TV und Bewegtbildnutzung auf immer mehr Geräten demonstriert: Bei Tablets und Smartphones gehören sie als wichtiges Feature selbstverständlich zur Grundausstattung. Für neue Formen mobiler Kommunikation standen zahlreiche Innovationen im Bereich Wearables und kleinen Kameras (Actions Cams).


Neue TNS-Studie: Weltweit steigt der mobile Medienkonsum

November 2015. Global betrachtet tns infratest logoverbringt die Zielgruppe der sogenannten Millennials – also Onliner im Alter zwischen 16 und 30 Jahren – durchschnittlich 3,2 Stunden pro Tag mit ihren mobilen Devices. Das entspricht 22,4 Stunden und damit fast einem Tag pro Woche. Im Laufe eines Jahres nutzen die Millennials 1.168 Stunden oder 49 Tage lang ihre Smartphones oder Handys. In Deutschland verbringen die 16-30jährigen durchschnittlich 2,8 Stunden am Tag, also knapp 20 Stunden die Woche oder 1020 Stunden im Jahr mit Aktivitäten auf ihrem Smartphone. Dies ermittelte das Marktforschungs- und Beratungsinstitut TNS in seiner aktuellen weltweiten Studie Connected Life. Anstelle von traditionelle Medien wie TV, Radio oder Print treten soziale Medien und Netzwerke sowie Online-Videos (59 Prozent tägliche Nutzer). Auch die 46- bis 65-jährigen Onliner, die sogenannten Baby Boomers, verbringen weltweit im Durchschnitt 1,5 Stunden täglich mit ihren Smartphones. Ebenso atemberaubend wächst die Relevanz von Bewegtbild. Global betrachtet verbringen die Millennials zwei Stunden täglich mit dem Anschauen von Youtube-Videos, Video-on-demand oder sonstiger TV-Nutzung via Internet (Deutschland: 1,4 Stunden). Connected Life ist die weltweit führende Studie zu digitalen Verhaltensweisen und Einstellungen - abgefragt bei 60.500 Internetnutzern aus 50 Ländern.


Junge Nutzer und Pendler lieben mobiles Fernsehen

November 2015.  Jüngere Leute zwischen 14 und 29 Jahren verbringen täglich eine Viertelstunde damit, TV-Inhalte mobil auf ihren SevenOneMediaSmartphones zu sehen. Das entspreche etwa 11 Prozent ihres täglichen Fernsehkonsums, teilte die ProSiebenSat.1-Werbetochter SevenOne Media mit. Sie berief sich auf eine Umfrage des Marktforschungsinstituts Forsa unter 3022 Menschen ab 14 Jahren, die ProSieben regelmäßig seit 1999 für ihren "Media Activity Guide" in Auftrag gibt. Auffällig sei, dass mit dem Eintritt ins Berufsleben die mobile Nutzung von TV-Inhalten rapide nachlasse. Laut Befragung macht sie dann nur noch zwei Prozent beim Fernsehkonsum aller über 14-Jährigen aus. Einen speziellen Aspekt hat dabei der App-Anbieter dailyme.tv untersucht. Demnach ist der Videokonsum die beliebteste Beschäftigung in öffentlichen Verkehrsmitteln. Von über 6000 befragten Zuschauern aller Alters- und Berufsgruppen legen rund zwei Drittel täglich weite Distanzen auf dem Weg zur Schule, zur Arbeit oder dem anschließenden Heimweg zurück. Dabei schauen laut Pendlerstudie 36 Prozent Videos auf dem Smartphone bzw. Tablet - vor allem in öffentlichen Verkehrsmitteln.


Studien: Bewegtbild wird immer stärker auf mehreren Geräten genutzt

September/Oktober 2015. Die Ausstattung in Deutschland mit Mobilgeräten ist im europäischen Vergleich überdurchschnittlich: ipnetwork rtlgroup73 Prozent besitzen ein Smartphone und 27 Prozent ein Tablet. Das ist eines der Ergebnisse der Studie "Television International Key Facts", die IP Network als internationale Vermarktungstochter der RTL Group veröffentlicht hat. Noch besser ausgestattet mit Mobilgeräten sind Großbritannien und die Schweiz. Zugleich mit der wachsenden Verbreitung von Empfangsgeräten für TV und Bewegtbild steigt auch der Trend zu mobilem Konsum. Über alle Geräte gerechnet erreichte die Fernsehnutzung in Europa laut IP Network im vergangenen Jahr mit 3 Stunden und 57 Minuten einen neuen Spitzenwert. Weltweit lag der TV-Konsum 2014 bei durchschnittlich 3 Stunden und 13 Minuten am Tag. Dass TV- und Bewegtbild-Konsum ganz eigene Wirkung hat, zeigt die achte Studie in der Reihe "Kartografie von Bewegtbild" von IP Deutschland. Sie kommt zu dem Schluss, dass jedes Bildschirmgerät (TV, Laptop, Tablet und Smartphobe) eine spezielle Nutzungs- und Wahrnehmungsart hat. Durch den gezielten Einsatz von Content und Werbung könnte dies genutzt werden.

Zugleich gaben bei einer aktuellen Umfrage des Kabelverbandes ANGA zu Trends beim Medienkonsum in Deutschland 56 Prozent der Befragten an, dass sie TV-Sendungen und Videos auch auf Smartphone, Tablet oder Laptop anschauen (Studie). 


Neue Einkaufsberater zu vernetzten Nutzungen

August 2015. Das Angebot neuer Smart Home-Produkte, die das Leben zu Hause angenehmer, sicherer und effizienter machen, wächst kontinuierlich. Deshalben haben die gfu – Consumer & Home Electronics GmbH und der Bundesverband Technik des Einzelhandels e.V. (BVT) zusammen ihre bewährte Reihe der Pocket Guides um den neuen "Einkaufsberater Smart Home" erweitert. Die Broschüre ist eine Orientierungshilfe für Endverbraucher und Handel. Wer sich für ein vernetztes Heim interessiert, findet im neuen Pocket Guide Smart Home einen umfassenden Überblick der Anwendungs- und Lösungsmöglichkeiten - als eine marken- und systemneutrale Navigationshilfe mit konkreten Tipps. Der neue Pocket Guide Smart Home steht auf den Internetseiten der gfu sowie der Partner BVT, hitec HANDEL und hitec Elektrofach zum kostenlosen Download zur Verfügung. Weitere Einkaufsberater beschäftigen sich mit Musikstreaming, Heimvernetzung und Vernetzten Geräten.

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Bewegtbildnutzung via Web steigt - besonders mit Mobilgeräten

Juni/August 2015. Das Internet gewinnt als Übertragungsweg für Bewegtbildinhalte immer mehr an Bedeutung, stellt der jüngste TNS Convergence Monitor fest. Mittlerweile werden insgesamt 17 Prozent der im Internet verbrachten Zeit für die Nutzung von Videoinhalten verwendet, 2014 waren es erst 12 Prozent. Die Hälfte aller 14- bis 64-Jährigen schaut mindestens einmal pro Monat Videoclips, Filme oder Serien im Netz an. Gleichzeitig ist aber die Nutzung von linearem Fernsehen in allen Altersgruppen konstant hoch. Nach Selbsteinschätzung der 14- bis 64-Jährigen sind es pro Tag 153 Minuten, d.h. über 2,5 Stunden. Zählt man die Online-Videos dazu, wird pro Tag 171 Minuten Bewegtbild genutzt – fünf Minuten mehr als im Vorjahr. Besonders beliebt sind kurze Videos, aber auch die kostenfreien Angebote der TV-Sender im Netz sind auf Erfolgskurs. Getrieben wird diese Entwicklung laut TNS von der zunehmenden Verbreitung von Tablets, Smartphones und internetfähigen Fernsehern. So werden kurze Videoclips besonders gerne auf mobilen Devices angeschaut: 44 Prozent der Tablet-Nutzer tun dies mindestens einmal pro Monat, bei den Smartphone-Nutzern sind es 38 Prozent. Bereits im Juni hatte der Deloitte Media Consumer Survey 2015 eine ähnliche Tendenz festgestellt. „Die Verwendung vernetzter Screens und Endgeräte ist in deutschen Haushalten inzwischen alltäglich“, sagt Klaus Böhm, Media Leader bei Deloitte.


München: Mediennutzung im Wandel - Handy-TV im Kommen

April 2015. Beim den Audiovisual Media Day 2015 in München gab es mehrere Vorträge und Podiumsdebatten zum Wandel der Bewegtbildnutzung. Auf großes Interesse stieß die Ankündigung von DFL-Chef Christian Seifert, ein neues Video-On-Demand-Angebot der Bundesliga ins Leben zu rufen, um dem Trend zur nonlinearen Nutzung von Bewegtbildinhalten zu entsprechen. „Bundesliga forever“ mit Saisonhöhepunkten, Spielehighlights, „Backstage“-Berichten etc. wird im 3. Quartal 2015 starten, als erster Partner ist Sky an Bord. Zwar liegt die TV- / Videonutzung pro Tag in Deutschland weiterhin bei 188 Minuten, davon 77 Prozent linear (TNS Infratest). Allerdings müssen Fernsehmacher noch viel stärker die Unterstützung durch Social Media suchen und nutzen. Immerhin sehen 16 Millionen Deutsche Bewegtbild auf ihrem Handy - junge Menschen sogar 22 Stunden pro Woche als Abruf-Videos.

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